Christian Seidenzahl
Diplom Kunsttherapeut, Fachwirt für Sozial- und Gesundheitswesen,            Bildhauer und Maler


Philosophische Seminare

Quelle: hammer-802301_960_720_2 CCO Pixabay

Die philosophischen Seminaren bieten Ihnen einen Rahmen, um die eigenen Klärungsmöglichkeiten auszuloten. Es ist immer Ihre ganz eigene Antwort, die Sie finden.

Aus dem Inhalt der vorbereiteten Themen:

  • Wissenschaft & Mystik  

Wir Mensch neigen dazu, uns unsere uns genehme Wirklichkeit selbst zu kreieren. Auch die kreierten Wirklichkeiten anderer Menschen geben uns Rollenerwartungen, denen wir nach deren Meinung zu entsprechen haben. Zugleich drückt sich die ererbte Biologie und die sozialen Prägungen in jedem einzelnen Menschen individuell aus und streben amalgamiert nach Verwirklichung. Gattung, Erbe, Sozialität und Freiheitsfähigkeit bilden das Spannungsfeld in des Menschen Entwicklung und seiner Selbsterkenntnis zur Freiheitsfähigkeit. (Will er das eigentlich auch?)

Und dann ist da noch die universal wirkende Wirklichkeit des Universums, welche sich nicht darum schert, ob der Mensch sie erkennt, anerkennt oder nicht, sonder sich aus sich selbst heraus vollzieht. Wer sie beachtet, kann Beachtliches erreichen, wer sie ignoriert erhält den Darwin-Gedächtnispreis für vorzeitig ausgestorbene Artgenossen.

 Was hat das mit Mystik zu tun? DAS ist Mystik!

 

  • Die Große Formel: Am Anfang war das Wort... 

Die 5 Sekunden vor dem Urknall...  Astrophysik und Teilchenphysik sprechen dieselbe Sprache und geben uns Heutigen Möglichkeiten, das Sein in einer intelligenten Weise zu begreifen, wie es seit der Entstehung dieser Erde nie zuvor möglich war. Quantenmechanik und Gravitation - Wenn´s die nicht gäbe, gäbe es NICHTS.

Wie kann es sein, dass die Gesetze der Physik (global für die "Naturgesetze") schon immer galten, - bevor es zum singulären (?) Urknall kam? Was oder Wer war schon, bevor...?

Wer oder was war / ist das DA, in dem NICHTS? - Das volle Potential am Augenblick der Null-Punkt-Singularität... !?


  • Der 9. Schöpfungstag  ... Ein Erkenntnisprozess

Nach der Überlieferung der Thora / Bibel / des Alten Testaments schuf ER in sechs "Tagen" das Seiende- und ruhte am Siebenten Tag. Das ist eine Weile her. 

Am Achten Tag schuf der Mensch die technisch geprägte Oberfläche der Erde und prägt ihr seine "Handschrift" auf. ... Und machte sich die Erde untertan... Bis zum Rand des Weltuntergangs. WOZU? Das Anthropozän.

Was ist unser eigentlicher Job auf den einzig lebenden Planeten im Universum? Ob wir wollen oder nicht: Wir stehen am Beginn des Neunten Schöpfungstages. - Mit - oder ohne uns. Denn das LEBEN geht weiter. Entwickeln wir genug Intelligenz und beginnen wir die konstruktive Wende einzuleiten?


  • Die Welt und das Wort als Erkenntnisansatz.

 Wahr nehmen und Auf hören, Hin sehen und das Wort Wörtlich nehmen. 

Wahrnehmung beginnt damit, aktiv den bekannten Standpunkt zu verlassen und aus anderem Blickwinkeln andere Eindrücke von der Wirklichkeit zu gewinnen. Und nun lernen wir, mit Bewusstheit dieses Spiel zu betreiben.  

Denn Weltanschauung bedeutet, die Welt anzuschauen, wie sie nun einmal ist. -Und dann die eigenen Erkenntnisgrenzen zu überschreiten und Klarheit gewinnen.


  • Vom Umgang mit Vergangenheit. - Wege zur Zukunftsfähigkeit.

Frau Loth drehte sich um, sie sah ihre Vergangenheit und erstarrte zur Salzsäule. Im Angesicht des Schreckens des vergangenen Lebens, verlor sie, von den alten Bildern gefesselt, ihre Zukunftsfähigkeit. Tatsächlich geht es hier um den gesundenden Umgang mit den psychischen Polytraumen unseres gewordenen Lebens. Heilung im Sinne des ungeschehen machen, ist unmöglich, Vernarbung und gesundes Vergessen, nicht Verdrängung, ist der Weg zur Heiligung. Nur Sünder können heilig werden. Und dann war da noch die Sache mit dem ersten Stein.

Das harte Geschäft mit der geronnenen Zeit, der Vergangenheit, ihren Spuren in die Gegenwart und den dadurch bedingten Determinationen des Morgen in der so besetzten Gegenwart ist hier gemeint. Es ist die Hypothek des Gestern als Fessel und Potential für Morgen.


  • Wer glaubt, wird selig. Was werden die Wissenden?: Verantwortlich! 

Glaubenstatsachen als Arbeitshypothesen sind der gehobene Standard des aus der Instinktgebundenheit entlassenen Menschen. Er übernimmt von seinen Vorfahren deren tradierte Wirklichkeit als Bewältigungsansatz für seine Erlebnissphäre und kann darin eingebettet, sein gesamtes Leben biographisch erfüllt, - in einem Korridor der Determinanten -  zubringen und es zufrieden und glücklich nach dem biologischen Zeitablauf beenden. Er glaubt, was ihm zu glauben vorgegeben wurde und wird darin selig sein. Gut so. - So? 

Unser heutiges Wissen zwingt uns Erkenntnisse und Antworten auf, nach denen wir ggf. nicht gefragt haben. Hier gilt der Tatsachenbeweis. Wir könne nicht länger in "Guten Glauben" verharren. Wissend geworden, sind wir verantwortlich. Unsere eigene Erkenntnisfähigkeit zwingt uns diese Selbstverantwortung auf. Darin sind wir nicht frei. Wie und wo können wir antworten? Oder bleiben wir - ggf. aus egoistischen Selbstschutz, antwortlos, - unverantwortlich? Und damit unverantwortlich- unzurechnungsfähig?

Wer verantwortungslos ist, ist geschäftsunfähig und bedarf eines betreuenden Vormundes. - 

Was wird unsere Antwort sein?


  • Umweltmedizin: Was braucht der Planet Erde um zu gesunden?

Das wir die Erde sehr gekränkt haben, steht ohne jeden Zweifel klar in unserer kollektiv verdrängten Erkenntnis. Ein gesunder biologischer Organismus setzt seine Selbstheilungskräfte ein, um schädigende Einflüsse zu eliminieren, zu vernarben und ggf. in einem lebensfähigen Residualzustand des weiteren Lebenslaufs teilhaftig zu sein. Da fehlt dann mal ein Bein oder was Anderes. 

Diese Erde hat Homo-Sapiens-Sapiens- Canzerose im fortgeschrittenem Stadium und wird pro Jahr ca. 5,6 Mal über die nachwachsenden Ressourcen hinaus von uns verbraucht. Aus objektiver Sicht müssen wir schnell sehr viel weniger werden oder einen völlig anderen Umgang mit uns selbst - mit unserer Erde erlernen, denn sie hat keinen Notausgang! Im Moment erscheint eine weise Umweltmedizin als eine zwingende Forderung nach einer Notfall-medizinischen Versorgung. Bleibt zu hoffen, das uns die Triage erspart bleibt. Wo fangen wir an?


  • Das Himmelreich liegt in uns. Wer ist "UNS"? Und wo ist der Himmel reich?

Was wäre das Leben ohne Theologie? Wäre Theologie doch endlich Theologie! 

Dieses Universum so groß, so schön und es ist paradox: Es hat kein Außen! Theo ist Innen - Theo ist es selbst! Durch Alles was ist und alle Prinzipien, Denkgesetze und Eigenschaften des Seins und der Natur, allen Kraftfeldern und Gravitationen und aller Liebe zwischen den Seienden - Theo ist uns näher als wir uns selbst und wirkt auch dort, wo wir nicht hindenken können und unsere Ahnung leer bleibt.

Theo ist die Kraft und das Vakuum zwischen den Elementarteilchen und den Galaxien. In uns, durch uns, auch wenn wir es unwissend verleugnen-. Theo ändert nichts an der Tatsache, das Es war und ist und sein wird - auch wenn diese Galaxie einst sich wieder vereint mit dem Ewigen. 

Mohamed schrieb in den Koran die Worte: "Allah ist Dir näher als Deine Halsschlagader" Erkenne!

Wie umgehen mit den Krankheiten des Menschen:

EGOISMUS? EGOZENTRIK? FASCHISMUS? RASSISMUS? AUSGRENZUNGEN? RELIGIONSKRIEG? KAMPF DER KULTUREN, BÜRGERKRIEG?! Theologisch.= Der Sünde.


  • Die Theologie der Erde. Geologische Betrachtungen.

Dank Google und den durch den Orbit fahrenden Nationen mit ihren von dort gemachten Satellitenphotos ist es zum heutigen Zeitpunkt allen Internet-verbundenen Menschen möglich, sich aktiv selbst ein Bild von der Erde machen zu können. Wir können die Erde ansehen, lesen. Die harten Spuren menschlichen Handelns sind überall klar erkennbar. Wer Augen hat zu sehen, der sehe! Die Erde blutet aus unter dem mörderischen Angriff des Homo-Sapiens-Sapiens. Manchmal findet sich auch ein kleiner Park oder ein größerer Golfplatz, oft Flugplätze, Trümmerwüsten und Menschenschlachtplätze.

An manchen Orten erholt sich die Erde oder überdeckt mit großzügigen Sand und Schlamm die Wunden. 

Die Plattentektonik  wird einst die Spuren des Menschen einschmelzen und neue Gebirge entfalten. Späte Hoffnung für eine Zeit nach uns. (Darum: Jetzt kein Plutonium in die Subduktionszohnen! Das Zeug kommt schneller wieder zu den Vulkanen heraus, als uns lieb sein kann!)

Was wird des Menschen wirklicher-  diese Erde bereichernder Beitrag gewesen sein, nach unsrer Zeit? Wir sind jetzt die Bewusstseinsträger des Universums. Durch Uns erkennt sich das Weltall, diese Erde, den Schmetterling, das Leben selbst.

Welche lebendige, liebevolle Spur werden wir der Erde, dem Universum wirklich einprägen können? So, das Dankbarkeit im Universum für unseren Beitrag entstehen kann?

Einprägen, dass es wirklich hilfreich WIRKT! Das neue Gesetz der agapischen Liebe im Raum des freien Seins- ohne den Zwang egoistischer Befriedigung zu zeugen. Ob wir das noch lernen können, bevor wir den Planet zugrunde gerichtet haben? 

Können wir die Spuren imaginieren, welche notwendig sind, um dieses Ziel zu erfüllen?


  • "Wie geht ES uns?" -- Wer oder was ist ES? - Vom Umgang mit dem Alltags-Mysterium des Seins

Was bleibt, wenn der Tag geht und Nichts uns vergessen lässt, das Sinnlosigkeit das Primat des Tages war?

Wie geht Es uns in uns selbst, wenn wir die Erkenntnis zulassen, das wir wieder einmal uns selbst durch unseren Nächsten geschädigt, übervorteilt und ausgetrickst haben? ES geht so, - und ist dann mal weg! Was bleibt anderes als Leere?

Ich. Beobachte, wie Es mir geht. Ich beobachte wie ES in MIR zugeht. Wer ist MIR? Wer beobachtet MIR wie ES mit MIR umgeht? Wer geht um wen? Geht ES um MIR oder um MICH (Mein-ICH)? (Wer fragt das?) Oder geht ES MIR auf die Nerven? Wessen Nerven? Und wer oder was bin ICH - das alles Beobachtend? ICH BIN MIR SELBST FREMD. Ich habe Angst vor Fremden. Ich habe Angst vor MIR, ES ist MIR unheimlich - Ich will nach Hause. WO ist das? -- Gott, wärst Du bei mir, mir wäre wohler zumute.

ICH BIN bei MIR/ DIR alle Tage bis an der Welt Ende. ICH BIN. Und: ICH BIN DU. Das zu verstehen, zu begreifen, anzunehmen - lerne!


  • Wann beginnt eine Übung, -  Meditation zu sein? Vom Yoga-Weg des Geistes.

Yoga ist ein Sanskrit-Wort für den Weg- die Übung- das Training. 

Während Sie bis hierhin gelesen haben, sind Sie schon in Yoga des Geistes tätig. Sie üben, trainieren den Weg zum selbstständigen Denken, Erkennen, Fühlen, Wollen, Lieben und Handeln. Das ist zunächst ungewohnt, unbekannt, und manchmal auch echt anstrengend. Ja, so ist das.

Später haben Sie trainiert, geübt, sind bewandert und sind selbst geschickt in Ihren eigenen Handlungen.

Meditation ist - wenn es einfach wird - wenn Sie im Tun und Sein vergessen, das es Übung, Training, Weg ist. Wenn ES - bei voll-klarem willentlichen Bewusstsein - von Allein geschieht -.  Wenn ES mühelos wird - wenn ES die Mühe los wird -dann ist Meditation - Es ist ein Seienszustand, kontinuierlich mit sich selbst im Frieden. Agape.


Die Blumen blühen, 

die Wolken ziehen 

- ohne mich würde sie von mir nicht gesehen worden sein -

- sie blühen und ziehen dennoch. 

Allein.


Wenn Sie mir Ihre Themen, Ihre Fragen - mitteilen wollen, werde ich gern versuchen, Ihnen Hinweise und Anregungen zur Entwicklung Ihrer Antworten zu geben.


Ihre Anmeldung erbitte ich bis zu jeweiligen Mittwoch vor dem Termin per Mail.